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CONCORDIA zahlt ganzen Ertragsüberschuss an die Versicherten aus

Das Jahr 2018 war für die CONCORDIA in finanzieller Hinsicht aussergewöhnlich. Pro Kopf gerechnet sind die Leistungskosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) gesunken. Dies hat zu einem ausserordentlich hohen Ertragsüberschuss von 157 Millionen Franken geführt. Als nicht profitorientierter Verein gibt die CONCORDIA den gesamten Ertragsüberschuss an ihre Versicherten weiter.

Die sogenannte negative Teuerung von 2.1 % war nicht voraussehbar. Sie führte in der obligatorischen 
Krankenpflegeversicherung der CONCORDIA trotz eines negativen Kapitalanlageergebnisses zu einem 
deutlichen Überschuss der Prämien im Vergleich zu den Leistungen. Das Aufsichtsgesetz über die 
Krankenversicherung (KVAG) erlaubt es den Krankenversicherern in diesem Fall, ihren Versicherten 
einmalig Geld aus dem erzielten Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres zurückzuerstatten. Als 
nicht profitorientierter Verein und aufgrund ihrer finanziellen Gesundheit zahlt die CONCORDIA die zu 
viel eingenommenen Prämien noch 2019 ihren Grundversicherten zurück.

Darum werden die CONCORDIA-Versicherten in 22 Schweizer Kantonen neben der bereits laufenden 
Auszahlung aus den Reserven im Umfang von CHF 55 Mio. im Jahr 2019 erstmals von einem 
zusätzlichen Prämienausgleich in der Höhe von CHF 108 Mio. profitieren. (Diese Auszahlung erfolgt 
vorbehältlich der Genehmigung des Bundesamtes für Gesundheit BAG.) Die Rückzahlung findet im 
Rahmen von Art. 17 und 18 KVAG statt und wird für jeden Kanton einzeln berechnet. Der Betrag, der 
zurückerstattet wird, hängt vom Prämienüberschuss des jeweiligen Kantons ab und bewegt sich 
zwischen 50 und 610 Franken pro grundversicherte erwachsene Person.

Mit Rechnungskontrollen und Leistungsmanagement sparte die CONCORDIA letztes Jahr 328 Millionen 
Franken. Gleichzeitig wurden bei den Versicherungen nach Krankenversicherungsgesetz von einem 
Prämienfranken lediglich 4.6 Rappen für Verwaltungskosten ausgegeben; der Rest wurde in Form von 
Leistungszahlungen zugunsten der Versicherten eingesetzt.

Zudem durfte die CONCORDIA allein in der Grundversicherung 14'000 neue Versicherte willkommen 
heissen.

Sowohl die obligatorische Krankenpflegeversicherung als auch die Zusatzversicherungen trugen zum 
erfreulichen Gesamtergebnis bei. Das gesamte Eigenkapital erhöhte sich um CHF 53 Mio. auf CHF 1.2 
Mia., was einer Eigenkapitalquote von rund 40 % entspricht. Darüber hinaus verfügt die CONCORDIA 
über alle notwendigen Rückstellungen, um den finanziellen Verpflichtungen gegenüber ihren Kundinnen 
und Kunden jederzeit nachzukommen. Die verdienten Prämien erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr 
um CHF 136 Mio. (+ 5.0 %) auf CHF 2.8 Mia., während der Leistungsaufwand im Vorjahresvergleich mit 
CHF 2.4 Mia. stabil blieb.

Die CONCORDIA verwaltet Kapitalanlagen von rund CHF 2.6 Mia. Diese Mittel widerspiegeln die 
Rückstellungen und Reserven. Aufgrund der schwierigen Entwicklungen an den Finanzmärkten fiel die 
Anlageperformance der CONCORDIA mit - 2 % (CONCORDIA Schweizerische Kranken- und 
Unfallversicherung AG) und - 1.7 % (CONCORDIA Versicherungen AG) negativ aus. Daraus resultierte 
ein Verlust aus den Kapitalanlagen von rund CHF 24 Mio.

 
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